Gesunde Ernährung, die schmeckt und Spass macht: Der SGT-Guide

Essen ist etwas, dass wir täglich und mehrmals tun. Die Qualität unseres Essens wirkt sich auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden aus und kann vorbeugend gegen Krankheiten wirken.

Nahrung ist jedoch nicht gleich Nahrung: Die Qualität, das, was wir essen und die Menge muss stimmen, damit Körper und Geist fit und gesund bleiben. Doch was macht eine ausgewogene und gesunde Ernährung aus? Bei der Fülle an Nahrungsmitteln und Fertigprodukten, die man heute in den Supermärkten findet, ist es nicht immer einfach herauszufinden, welche Nahrungsmittel nun wirklich wichtig für eine ausgewogene Ernährung sind. Gerade bei der Vielzahl an Fertigprodukten, bei denen einem vorgegaukelt wird, sie enthielten alle notwendigen Vitamine und Ballaststoffe, fällt es einem schwer, richtig von falsch zu unterscheiden.

 Es gibt ein paar einfache Richtlinien, an denen man sich orientieren kann und die zeigen, dass es gar nicht so schwer ist, sich ausgewogen zu ernähren. Erfahrt mit unseren einfachen Tipps, wie man mit Freude und Leichtigkeit an das Thema Ernährung herangehen kann.

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Obst und Gemüse:
Die schweizerische Ernährungspyramide empfiehlt 3-5 Portionen Obst und Gemüse täglich zu essen. So sorgen wir dafür, dass unser Körper genug Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe zu sich nimmt. Tipp: Versuche zu jeder Mahlzeit ein Gemüse oder ein Obst hinzuzufügen, beziehungsweise einen Apfel ins Müsli zu raspeln oder eine Tomate zum Sandwich zu essen. Je farbenfroher und vielfältiger, desto besser lautet hier die Devise.

Komplexe Kohlenhydrate
Kohlenhydrate machen uns leistungsfähig und halten lange satt. Wir sollten deshalb keine Angst vor Kohlenhydraten haben. Auf der gesunden Seite ist man, wenn man die Kohlenhydratquellen abwechslungsreich gestaltet. Spaghetti und Weissbrot sind nicht die einzigen Kohlenhydrat-Lieferanten, gerade die komplexen, vitaminreichen Alternativen wie Hülsenfrüchte, Buchweizen, Quinoa oder Kartoffeln sollten regelmässig auf den Tisch kommen. Die Ernährungspyramide empfiehlt als Richtlinie 3-4 handvolle Portionen Kohlenhydrate über den Tag verteilt.

Richtige Fette
Tipp Nr.1: Es gibt zwei Arten Fette in Nahrungsmitteln: die gesundheitsfördernden Fette und die schädlichen Fette. Zu der ersten Kategorie zählen die ungesättigten Fette und Omega-3 Fettsäuren. Diese findet man mehrheitlich in Nüssen und pflanzlichen Ölen wie Olivenöl, Leinöl oder Rapsöl. Wertvolle Öle sollte man auch nicht erhitzen, sondern sie in ihrer rohen Form geniessen, damit sie ihre Nährstoffe nicht verlieren.

Eine Belastung für den Körper sind ungesättigte Fettsäuren und Transfette. Erstere findet man vermehrt in tierischen Produkten. Transfette lauern in Frittiertem. Beide Fette beeinflussen die Blutwerte negativ, führen bei übermässigem Verzehr zu Übergewicht und stehen im Verdacht, weitere gesundheitliche Schäden zu verursachen. Solche Fette verstecken sich sehr oft in Fertigprodukten, manchen Vollmilchprodukten sowie Wurst oder Fleischgerichten. Dementsprechend sollte man diese Produkte seltener und bewusster konsumieren.

Zuckerfallen meiden
Zucker ist nicht gleich Zucker. Zucker, wie er in Früchten, Gemüse oder vollwertigen Lebensmitteln vorkommt, ist wichtig für unsere Gesundheit und ein toller Energielieferant. Gemüsesäfte oder Smoothies sind gesunde Zwischenmahlzeiten, dessen natürlicher Fruchtzucker in moderaten Mengen gesund ist. Der Haushaltszucker hingegen, der sich oft in Fertigprodukten versteckt, ist auf lange Sicht gesundheitsschädlich und sollte mit bedacht konsumiert werden. Tipp hier: Versuche nach und nach auf natürliche Zuckerquellen umzustellen wie Honig oder Ahornsirup. Der Heisshunger auf Süsses lässt sich oft schon mit einer Banane oder einem kleinen Stück schwarzer Schokolade stillen.

So unverarbeitet wie möglich
Folgende Frage kann man sich vor dem Verzehr eines jeden Lebensmittels stellen: Gäbe es dieses Produkt ohne die Produktion der Lebensmittelindustrie? Ist die Frage mit Ja zu beantworten, ist das Produkt sicher schonmal eine gute Wahl. Gesundheitsfallen lauern nämlich dort, wo man zu viel verarbeitet oder künstlich ersetzt. Der letzte Tipp von uns lautet deshalb: Es lohnt sich, vermehrt selbst den Kochlöffel zu schwingen! So hat man zu jeder Zeit die Kontrolle über die Zutaten, die Verarbeitung und den Genuss. Frische, unverarbeitete Zutaten beinhalten viel mehr Geschmack und verwöhnen uns mit Vitaminen und Nährstoffen. Hast du keine Zeit? Es gibt viele gesunde Mahlzeiten die du optimal vorkochen kannst, sodass du für die ganze Woche ein gesundes Mittagessen im Büro hast. Reis mit Linsencurry oder ein vegetarisches Chilli sind zum Beispiel schnell und einfach zuzubereiten.

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„Ein gesunder Lebensstil ist ein bewusstes und ausgewogenes Leben. Bewusster Umgang mit Nahrungsmitteln, bewusstes Essen, aber auch kleine Sünden wie beispielsweise die schmackhafte Erdnussbutter in unserem Drill by Dill.“ – Roots