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Krebsrisiko senken durch Ernährung - Kann gesunde Kost das Krebsrisiko verringern?

«Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht davon aus, dass das Krebsrisiko mit einem gesunden Lebensstil um 30 bis 40 Prozent gesenkt werden kann.» (Krebsliga Schweiz). Heutige Studien weisen darauf hin, dass ein Zusammenhang zwischen der Lebensführung und einem erhöhten Krebsrisiko besteht.

Neben externen Einflüssen wie starke Luftverschmutzung oder genetische Disposition, spielt auch die Nahrungsaufnahme eine wichtige Rolle in der Verringerung des Krebsrisikos. Die Ernährung eines Menschen lässt sich als Benzin des Körpers verstehen. Die Qualität des Treibstoffes ist von entscheidender Bedeutung für ein funktionierendes Getriebe.

Das unschlagbare Duo: Ernährung und Bewegung

Nicht nur was man isst zählt: Auch die Energiebilanz und das Körpergewicht spielen eine grosse Rolle bei der Krebsvorsorge. Starkes Übergewicht kann das Risiko für bestimmte Krebsarten erhöhen (Krebs in der Speiseröhre, Bauchspeicheldrüse, Leber, Darm, Brust, Gebärmutterschleimhaut, Nieren und möglicherweise auch Prostata- und Eierstockkrebs)* . Neben einer ausgewogenen Ernährung ist auch regelmässige Bewegung essentiell, um ein gesundes Körpergewicht zu halten.

Anti-Krebsdiäten? Vorsicht!

In einer Zeit, in der Gesundheitsoptimierung an erster Stelle steht, werden zahlreiche «Anti-Krebsdiäten» gepriesen. Zum Beispiel soll der Verzicht von Kohlenhydraten oder eine proteinreiche Ernährung die Entstehung von Krebs abwenden. Diesen «Anti-Krebsdiäten» fehlt allerdings die wissenschaftliche Grundlage. Die meisten dieser Ernährungsformen sind nicht gefährlich. Anti-Krebsdiäten, bei denen die Einnahme spezieller Produkte und Nahrungsergänzungsmittel vorgeschrieben wird, sollten aber nicht angewandt werden. Wissenschaftliche Studien belegen: Zur Vorbeugung von Krebs bedarf es keiner aussergewöhnlichen Diät und keiner Konsumation von Superfoods. Zur Senkung des Krebsrisikos ist eine abwechslungsreiche, mehrheitlich pflanzliche Ernährung genau das Richtige.

Tipps zur Krebsprävention

Folgende Tipps und Gewohnheiten zur Senkung des Krebsrisikos wurden wissenschaftlich bestätigt und von allen offiziellen Informationsstellen geteilt:

  • - Achten Sie auf ein gesundes Körpergewicht.
  • - Bewegen Sie sich mindestens 30 Minuten täglich und versuchen Sie, weniger zu sitzen.
  • - Vermeiden Sie sehr kalorienreiche Lebensmittel und auch zuckerhaltige Getränke (wie etwa Limonaden oder Fruchtsaftgetränke).
  • - Verzehren Sie überwiegend pflanzliche Lebensmittel (Vollkornprodukte, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte).
  • - Reduzieren Sie den Konsum von rotem Fleisch und vermeiden Sie verarbeitete Fleischwaren (also zum Beispiel Wurst, Schinken oder Gepökeltes).
  • - Vermeiden Sie Alkohol.
  • - Reduzieren Sie den Salzkonsum
  • - Vermeiden Sie Nahrungsergänzungsmittel.
  • - Nehmen sie an möglichen Früherkennungsprogrammen teil.

Das Risiko bleibt

Selbst wer all diese Empfehlungen beherzigt, kann sein persönliches Krebsrisiko niemals auf null reduzieren. Es gibt eine ganze Reihe von Tumorarten, die ohne äussere Einflüsse entstehen. Die ersten Tumorzellen entstehen aufgrund von Fehlern bei der Zellteilung oder durch Veränderungen an der Erbinformation. Ausserdem werden wir immer älter. Dies erhöht das Risiko, im Verlaufe des Lebens an Krebs zu erkranken. Es ist deshalb ratsam, sich regelmässig checken zu lassen. Die Krebsliga Schweiz informiert darüber, welche Krebsarten besonders gut frühzeitig erkannt werden können und wo Früherkennungsprogramme angeboten werden: https://www.krebsliga.ch/krebs-vorbeugen/krebs-frueh-erkennen-und-vorbeugen/

Weitere Informationen zum Thema Krebsprävention bitet die Webseite der Krebsliga Schweiz.

www.krebsliga.ch

Quellen:

www.krebsliga.ch

https://www.krebsliga.ch/krebs-vorbeugen/krebs-frueh-erkennen-und-vorbeugen/

www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/lebensstil.php

 

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